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Bachelorstudiengang

Bachelorstudiengang (Kurzform)

keine Zulassungsbeschränkung,

Studienbeginn grundsätzlich nur zum Wintersemester

Regelstudienzeit: 6 Semester,

180 Leistungspunkte,

generiert ein eigenständiges berufsqualifizierendes Profil,

legt die Grundlagen für den Master-Studiengang Meteorologie,

vermittelt wissenschaftliche Grundlagen, Methodenkompetenz und berufsfeldbezogene Qualifikationen

hauptsächlich Vermittlung eines breit angelegten Grundwissens in zentralen Gebieten der Meteorologie sowie in Physik und Mathematik,

Bachelorprüfung besteht aus Bachelorarbeit und Fachprüfungen,

Fachprüfungen bestehen aus Modulprüfungen, die i.d.R. veranstaltungsnah stattfinden, d.h. zumeist unmittelbar nach dem jeweiligen Semester,

Akademischer Grad: Bachelor of Science (B. Sc).

 

Der Meteorologie-Bachelorstudiengang ist nicht zulassungsbeschränkt. Das Studium kann generell nur zum Wintersemester aufgenommen werden. Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester.

Der Bachelorstudiengang hat ein eigenständiges berufsqualifizierendes Profil. Während des Studiums werden ein breit angelegtes Grundwissen in allen zentralen Gebieten der Meteorologie und Klimatologie sowie fundierte Kenntnisse in Physik und Mathematik vermittelt. Neben den wissenschaftlichen Grundlagen werden vor allem Methodenkompetenz und berufsfeldbezogene Qualifikationen vermittelt. Der zusätzliche Erwerb von Kenntnissen in Programmieren sowie von additiven Schlüsselqualifikationen, den so genannten Soft Skills, runden das Profil ab.

Der Bachelorstudiengang legt vor allem jedoch die Grundlagen für den konsekutiven Masterstudiengang, dem eine stärkere Profilbildung und Vertiefung vorbehalten ist.

Die ersten Semester des Studienganges dienen nahezu ausschließlich der Vermittlung von Physik und Mathematik. Von großer Bedeutung sind dabei die Fächer Klassische Experimentalphysik, Klassische Theoretische Physik, Moderne Experimentalphysik, Moderne Theoretische Physik. Diese Fächer setzen sich aus verschiedenen Modulen zusammen, in denen Lehrinhalte zur Mechanik, Elektrodynamik, Optik, Thermodynamik und Atom- und Teilchenphysik vermittelt werden. Die mathematischen Vorlesungen sind solche der Höheren Mathematik, mit Lehrinhalten aus den Gebieten Analysis, Vektoranalysis, lineare Algebra, Funktionentheorie, Differentialgleichungen sowie Integraltransformationen.

Die meteorologischen Grundlagen werden in den ersten vier Semestern durch die Lehrveranstaltungen Allgemeine Meteorologie, Klimatologie, Instrumentenkunde, Theoretische Meteorologie I und II, Mikrometeorologie sowie dem Meteorologischen Praktikum I vermittelt.

Im fünften und sechsten Semester wird das meteorologische Fachwissen vertieft und erweitert. Während dieses Studienabschnitts werden die Vorlesungen Theoretische Meteorologie III, Numerische Wettervorhersage, Synoptik I und II, Numerik und Fortran, Strahlung und Fortgeschrittene Messverfahren gehört. Durch die Lehrveranstaltungen Meteorologisches Praktikum II, die Übungen an der Wetterkarte und das Hauptseminar wird die Anwendung und Umsetzung des erworbenen meteorologischen Fachwissens gefördert. Obligatorisch ist zudem der Erwerb additiver Schlüsselqualifikationen während des Studiums. Hier werden Lehrveranstaltungen über z.B. wissenschaftliches Englisch, wissenschaftliches Schreiben, Patentrecht, Wissenschaft in der Öffentlichkeit, Projektmanagement, Sprachen usw. angeboten.

In der abschließenden Bachelorarbeit, deren Bearbeitungszeit drei Monate beträgt, sollen - als Hinleitung auf berufliche Tätigkeiten oder auf ein konsekutives Masterstudium - die im Studium erworbenen Fähigkeiten und das Wissen angewandt werden. Hierzu werden relevante Informationen gesammelt, bewertet und interpretiert, um daraus wissenschaftlich fundierte Urteile abzuleiten.

Die Bachelorprüfung besteht aus der Bachelorarbeit und Fachprüfungen. Die Fachprüfungen bestehen wiederum aus Modulprüfungen oder auch aus mehreren Modulteilprüfungen. Die Prüfungen können entweder veranstaltungsnah stattfinden, d.h. zumeist unmittelbar nach dem jeweiligen Semester, oder als modulübergreifende Prüfungen (über max. 3 Module). In diesem Fall findet die Prüfung im zeitlichen Zusammenhang mit dem letzten der abzuprüfenden Module statt. Einige Modulprüfungen sind bereits nach dem ersten Semester abzulegen und schon Bestandteil der Bachelorprüfung und somit der Gesamtnote.
Für den erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudienganges Meteorologie am KIT sind während des gesamten Studiums Studienleistungen im Umfang von 180 Leistungspunkten zu erwerben. Als akademischer Grad wird dann der "Bachelor of Science" (B.Sc.) verliehen.