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Internationales Messprogramm HyMeX im Mittelmeerraum mit KIT-Beteiligung gestartet

Die Intensivmessphase (Special Observation Period, SOP) des Forschungsprogramms HyMeX (Hydrological Cycle of the Mediterranean Experiment) begann offiziell am 4. September und wird bis zum November durchgeführt. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Entwicklung von Starkniederschlägen und Hochwassersituationen in Südfrankreich, Italien, Spanien und den westlichen Mittelmeerinseln. Die Vorbereitungen für die Messungen mit 3 Forschungsflugzeugen, einem Schiff und an einer Vielzahl von Messtationen mit abgestimmten Lidar- und Radarmessungen sowie Radiosondenmessungen nahmen alle Gruppen bis zur letzten Minute in Anspruch. Das KIT baute bereits seit Juli des Jahres die grosse Messanlage KITcube des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung im Korsika auf. Mit 24 Teilnehmern im Wechsel stellt das KIT eine der grössten Arbeitsgruppen des Forschungsprojekts. In der Einsatzzentrale in Montpellier übernahm das KIT auch gleich zu Beginn die wissenschaftliche Kampagnenleitung. Unmittelbar am ersten Tag des Messprogramm kam es lokal in Korsika zu starken Niederschlägen mit Strassen- und Kellerüberflutungen sowie Hangrutschungen, die die Bedeutung des Vorhabens deutlich machten. Seit dem 10. September steht auch das vom KIT eingesetzte Messflugzeug Dornier 128 (Kooperation mit Univ. Braunschweig) zur Verfügung. Das Flugzeug kam gerade rechtzeitig an, um das ab Mitte der Woche erwartete gefährliche Wettersystem mit grossräumigem Starkregen bis 150 mm in Norditalien und Slowenien mit speziellen Flügen in seiner Entwicklung zu untersuchen.

 

Weiterführende Links:
http://www.hymex.org/
http://sop.hymex.org/
www.imk-tro.kit.edu/4635.php

 

Überfahrt mit der Fähre
Überfahrt mit der Fähre nach Korsika
Messcontainer
 KITcube Messcontainer