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DACCIWA - Dynamics-Aerosol-Chemistry-Cloud Interactions in West Africa

DACCIWA - Dynamics-Aerosol-Chemistry-Cloud Interactions in West Africa
Ansprechpartner:

Prof. Dr. P. Knippertz, Dr. N. Kalthoff, Dr. B. Adler , Dr. K. Babic

Links:
Förderung:

Europäische Union

Starttermin:

2013

Endtermin:

2018

Projektbeschreibung

Die Europäische Union (EU) fördert seit Dezember 2013 das europäisch-afrikanische Konsortium „DACCIWA - Dynamics-Aerosol-Chemistry-Cloud Interactions in West Africa“. Gesamtziel des interdisziplinären Projekts ist es, den Einfluss der durch explosives Bevölkerungswachstum, Verstädterung und Wirtschaftswachstum sehr stark ansteigenden Luftverschmutzung auf Atemwegserkrankungen, Landwirtschaft und Wolken- und Niederschlagsbildung während des westafrikanischen Sommermonsuns zu untersuchen. Bisher ist der Einfluss der vom Menschen verursachten Luftverschmutzung auf Wetter und Klima in Westafrika mangels Daten und Prozessverständnis kaum bekannt. DACCIWA will hier eine Lücke schließen, indem während einer Feld- und Flugzeugmesskampagne im Sommer 2016 wertvolle Daten erhoben werden, welche das Prozessverständnis „Aerosole-Chemie-Wolken/Niederschlagsbildung“ und deren Wiedergabe in Wetter-Chemie-Modellen verbessern sollen. Gleichzeitig sollen Algorithmen der Satellitenfernerkundung mit den Felddaten optimiert werden, so dass auch die vieljährige Beobachtung von Aerosolen, Wolken und Niederschlag in der Region vom Satelliten aus deutlich verbessert wird.

Bevölkerungs-, Verkehrs- (das Bild zeigt die Rußwolke eines LKWs in Benin) und Industriewachstum ohne europäische Umweltstandards haben zu einem starken Anwachsen der Luftverschmutzung an der Küste Westafrikas geführt. Der Einfluss dieser anthropogenen Aerosole auf Wolkenbildung, Niederschlag und das gesamte westafrikanische Monsunsystem ist bisher nicht bekannt. Dies ist ein wichtiges Ziel von DACCIWA.

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