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KITcube: Gesamtbeobachtungssystem zur Sondierung der Atmosphäre

KITcube: Gesamtbeobachtungssystem zur Sondierung der Atmosphäre
Ansprechpartner:

Dr. Norbert Kalthoff, Dr. Andreas Wieser,
Dr. Ulrich Corsmeier

Links:
kitcube_titel

Was ist der KITcube?

Das Institut für Meteorologie und Klimaforschung des Karlsruher Instituts für Technologie verfügt mit dem KITcube über eine hervorragende Ausstattung an modernen Messgeräten zur experimentellen Erforschung der Atmosphäre. Die Instrumente zur bodengebundenen Fernerkundung der Atmosphäre (Radar und Lidar) und die Geräte für in-situ-Messungen (Turbulenz, Strahlung, Messtürme) werden weltweit in großen internationalen Messprogrammen eingesetzt.

KITcube Wolke

  KITcube Schema

Unter dem KITcube verstehen wir das Gesamtbeobachtungssystem unterschiedlichster Instrumente zur Sondierung der Atmosphäre, das ein Atmosphärenvolumen von ca. 10 km Seitenlänge mit verschiedensten Methoden vermessen kann und somit die zeitlich und räumlich vollständige Erfassung aller relevanten Prozesse ermöglicht. Der KITcube zeichnet sich durch hohe Einsatzflexibilität aus. Er kann sowohl als mobile Einrichtung an beliebigen Messorten betrieben werden als auch im Dauerbetrieb für atmosphärisches Monitoring eingesetzt werden.

KITcube Container

  Das vorrangige Ziel des KITcube ist es, wesentliche Fragestellungen im Zusammenhang mit Turbulenz und Konvektion in der Grenzschicht und mit der Auslösung von hoch reichender Konvektion und nachfolgendem Niederschlag durch Feuchtevariabilität, Feuchtekonvergenz, Konvergenzzonen und Aerosolverteilung zu bearbeiten. Darüber hinaus bietet die meteorologische Messplattform die Möglichkeit, z. B. zur Bestimmung der Strahlungsbilanz oder durch Kombination mit luftchemischen Beobachtungen zur Charakterisierung atmosphärischer Aerosole beizutragen.

→ Schematische Darstellung der im KITcube zusammengefassten Instrumente.
→ Datenflussschema des KITcube.

KITcube Instrumente

Abbildung 1: Schematische Darstellung der im KITcube zusammengefassten Fernerkundungsinstrumente und der zwei Radiosondenstationen mit Angabe ihres jeweiligen vertikalen Messbereichs. Das C-Band Radar und der 200 m hohe KIT-Messmast können nur am Standort Karlsruhe zusammen mit dem KITcube betrieben werden.

 

datenfluss


Abbildung 2: Schema der mono- und bidirektionalen Anbindung aller im KITcube zusammengefassten Instrumente an die Zentraleinheit vor Ort. Von dort aus wird das Messprogramm der individuellen Instrumente gesteuert, die Daten werden abgerufen, empfangen und lokal gespeichert. Eine Weiterleitung der Daten erfolgt programmgesteuert über das Internet zum KIT.