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Umfrage unter ehemaligen IMK-Studierenden: "In welchem Berufsfeld arbeitet ihr?"
Berufsfelder Alumni
Corinna Hoose (Professorin am IMK)

Hoose"Ich forsche gerne in der Meteorologie und Atmosphären-physik, weil es hier noch viele ungelöste Fragen gibt, die für unsere Lebensumgebung unmittelbar relevant sind."

Markus (Postdoc an der Universität Oslo, Norwegen):

Markus"Ich finde es sinnvoll, als Meteorologe zu arbeiten, weil die Menschen deutlich mehr vom Wetter abhängig sind als man meinen möchte."

Joris (Angestellter beim privaten Wetterdienstleister EWC Weather Consult Gmbh)

Joris"Meteorologie ist für mich genau das richtige, weil dieses Fachgebiet in sehr vielen Bereichen unserer Gesell-schaft relevant ist und großes Potential hat, dort noch besser genutzt zu werden. Ich finde es daher sinnvoll als Meteorologe zu arbeiten und das vorhandene Wissen für viele nutzbar zu machen und anwendungsorientiert weiterzuentwickeln."

Bele (Angestellte bei WindSim)

Bele"Ich finde es sinnvoll, als Meteorologe zu arbeiten, weil man dadurch aktiv zum Klimaschutz beitragen kann."

Informationen zu den Berufsfeldern

Berufsfelder

 

 

„Wir machen das Wetter nicht – wir sagen es nur voraus.“

(Dorothea Paetzold, DWD)

 


Wettervorhersage beim DWDDie beruflichen Einsatzmöglichen eines Meteorologen sind sehr vielfältig. Die Aussichten, direkt nach Abschluss des Studiums eine Arbeitsstelle zu bekommen, sind derzeit gut. Man muss aber bereit sein, ortsungebunden zu suchen. Allgemein benötigt man eine gewisse örtliche Flexibilität während der gesamten Berufslaufbahn.

Kein anderes "kleines Fach" zeigt eine derartige Öffentlichkeitswirksamkeit. Das bekannteste Anwendungsgebiet eines Meteorologen ist wohl die Wettervorhersage. Potentielle Arbeitgeber sind in diesem Berufsfeld nationale Wetterdienste (z.B. der Deutsche Wetterdienst, DWD) oder private Wetterdienste aber auch die Luftfahrt. Am deutlichsten wird der Meteorologe in den Medien wahrgenommen. Man kann aber auch als selbstständiger beratender Meteorologe tätig sein.

Die meisten Arbeitsstellen gibt es vor allem an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie beispielsweise der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (hierzu gehört auch das KIT), der Max-Plank-Gesellschaft oder der Leibniz-Gemeinschaft. Helmholtz GemeinschaftAn diesen Institutionen wird neben Grundlagenforschung auch angewandte Forschung betrieben. In den meisten Fällen ist eine Anstellung an einer Foschungseinrichtung mit einer Promotion verbunden. Der Doktorgrad berechtigt einen anschließend, sich selbst um Forschungsgelder zu bewerben und damit eigene Forschungsprojekte anzustoßen. Derzeit gibt es allerdings in der deutschen Forschungslandschaft nur wenig dauerhafte Arbeitsplätze. Die meisten Stellen sind projektgebunden und so für wenige Jahre begrenzt.

WindenergieAuch Ingenieurbüros oder industriellen Unternehmen beschäftigen vermehrt Meteorologen - beispielsweise zum Erstellung von Gutachten bei Verkehrsunfällen oder über Windkraftstandorte, Schadstoffausbreitung, Einflüsse der Stadtentwicklung auf die Luftqualität oder Wärmebelastung. Aufgrund ihrer fundierten Kenntnisse in Mathematik und Physik und den Erfahrungen im Umgang mit großen Datenmengen, finden Meteorologen auch in Unternehmen Arbeitsplätze, die Software entwickeln oder numerische Simulationen jeglicher Art durchführen.

Inzwischen finden vermehrt Meteorologen auch bei Banken und (Rück)Versicherungen einen Arbeitsplatz. Dort beschäftigen sie sich dann hauptsächlich mit der Risikoabschätzung von Natur- und Umweltkatastrophen.