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Das Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK)

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Das Institut für Meteorologie und Klimaforschung (kurz IMK) am KIT ist eine der ältesten und größten Forschungseinrichtungen der Atmosphärenforschung in Deutschland. Sie profitiert damit von einer einzigartigen Situation im deutschen Wissenschaftssystem: Das KIT ist zugleich eine Landesuniversität mit einem vollwertigen akademischen Ausbildungsprogramm und ein nationalen Forschungslabor in der Helmholtz-Gemeinschaft, die langfristig groß angelegte Projekte fördert, wie die 3-geschossige Wolkenkammer AIDA (siehe rechts) des IMK. Forschungs- (und in geringerem Maße Lehr-) Aktivitäten finden an zwei Standorten statt: Am Campus Süd, dem Universitätscampus im Herzen der Stadt Karlsruhe und direkt neben dem Barockschloss und am Campus Nord, in den Waldgebieten ~ 10 km nördlich der Stadt, leicht erreichbar mit dem Fahrrad oder Shuttle-Bus.

Das IMK besteht aus vier verschiedenen Abteilungen, die alle in unterschiedlichem Ausmaß an der studentischen Ausbildung beteiligt sind. Die älteste, die Abteilung für Troposphärenforschung (TRO), befindet sich an beiden Campussen und trägt am meisten zu den Meteorologieprogrammen bei. Es betreibt die umfangreiche mobile KITcube-Anlage zur Messung atmosphärischer Parameter in und über der Grenzschicht (siehe unten). KITcube wurde in internationalen Feldkampagnen in Arizona, Korsika, Israel und im tropischen Afrika eingesetzt, wobei oft studentische Hilfskräfte aus unserem MSc-Programm involviert waren. In enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) ist die TRO auch in der Modellentwicklung aktiv.

Zwei weitere IMK-Abteilungen befinden sich auf dem Campus Nord: Der Bereich Atmosphärische Spurengase und Fernerkundung (ASF) untersucht die komplexen Zusammenhänge und Rückkopplungen zwischen Klimawandel, natürlicher Variabilität, Dynamik und Transport sowie Atmosphärenchemie. Genaue Messungen atmosphärischer Spurengase von verschiedenen Beobachtungsplattformen (einschließlich Satelliten) liefern die für die Modellierung erforderlichen Daten. Die Abteilung für atmosphärische Aerosolforschung (AAF) beschäftigt sich mit der Rolle von Aerosolen im Klimasystem, dem Wasserkreislauf und der Umwelt. AAF betreibt die renommierte Aerosol- und Wolkensimulationskammer AIDA (siehe oben rechts), nimmt an Feldkampagnen teil und führt numerische Modellierungsexperimente durch.

Die vierte IMK-Abteilung für Atmosphärische Umweltforschung (IFU) befindet sich in Garmisch-Partenkirchen, am Fuße des höchsten deutschen Berges, der Zugspitze. Die IFU forscht unter anderem zu den Themen Land-Atmosphäre-Austausch, Stadtmeteorologie und erneuerbare Energien.