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Arbeitsgruppe "Atmosphärische Risiken"

Gruppenleiter Prof. Dr. Michael Kunz, Stellv. Gruppenleiterin Dr. Susanna Mohr

Meteorologische Extremereignisse wie Winterstürme, Starkniederschläge,  Hagel oder konvektive Starkwindereignisse  sind häufig mit schwerwiegenden Folgen für die Gesellschaft und ihre Werte verbunden. Sie treten allerdings nicht überall mit der gleichen Intensität auf, sondern weisen vor allem aufgrund von topografischen Einflüssen eine hohe räumliche und zeitliche Variabilität auf. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass sich die Häufigkeit und Intensität von Extremereignissen als Folge des Klimawandels ändern wird.

AG_Kunz

Zu diesem Themenkomplex werden in der Arbeitsgruppe „Atmosphärische Risiken“ verschiedene Forschungsarbeiten durchgeführt. Derzeit werden vor allem Hagelstürme, mesoskalige Niederschlagssysteme und konvektive Starkwindereignisse hinsichtlich ihrer statistischen Eigenschaften näher untersucht. Folgende wissenschaftliche Fragestellungen stehen dabei im Vordergrund der Forschungsarbeiten:

  • Wie kann die Gefährdung durch meteorologische Extremereignisse in hoher räumlicher Auflösung abgeschätzt werden? Wo treten die höchsten Intensitäten auf?
  • Welche Trends können in der Vergangenheit beobachtet werden und was ist in der Zukunft zu erwarten?
  • Welche Rolle spielt die Orografie bei der Verstärkung oder Abschwächung atmosphärischer Störungen?
  • Welche meteorologischen Extremereignisse sind in den nächsten Tagen wo zu erwarten?

Zur Beantwortung dieser Fragen werden verschiedene Beobachtungsdaten (Stationsdaten, Radardaten, Radiosondendaten, Schadendaten verschiedener Versicherungen) und Simulationsergebnisse operationeller Wettervorhersagemodelle und regionaler Klimamodelle ausgewertet und mit Hilfe moderner statistischer Methoden analysiert. Diese Arbeiten werden ergänzt durch Modellstudien mit numerischen und diagnostischen Modellen, um die relevanten physikalischen Prozesse im Detail abzubilden und besser zu verstehen.

 

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