Institut für Meteorologie und Klimaforschung

UrKlEx

  • Ansprechpartner:

    Dr. G Schädler

  • Projektgruppe:

    IMK-TRO

  • Förderung:

    BMBF

  • Starttermin:

    2020

  • Endtermin:

    2023

 Bereitstellung und Analyse eines Ensembles sehr hoch auflösender Klimasimulationen für urbane Modellregionen (UrKlEx)

UrKlExist in der BMBF-Fördermaßnahme RegIKlimals Arbeitspaket im ISAP-Projekt (https://www.fona.de/de/massnahmen/foerdermassnahmen/RegIKlim/isap.php) angesiedelt. Ziel von UrKlEx ist es, auf die Region Stuttgart zugeschnittene Klimadaten und Klimaanalysen zu erstellen, welche sowohl von den anderen ISAP-Arbeitspaketen benötigt werden als auch im aktualisierten Klimaatlas der Region Stuttgart Verwendung finden. Hieraus ergeben sich zwei Teilziele:

a) zeitlich und räumlich hoch aufgelöste Daten zum gegenwärtigen und zukünftigen Klima in der Region Stuttgart aufzubereiten und bereitzustellen. Diese Daten dienen zum einen eigenen Forschungen, sie sind aber auch Datengrundlage für andere ISAP-Arbeitspakete; entsprechende Teilmengen dieser Daten werden an definierten Schnittstellen als Antrieb für Stadtklimamodelle, Durchlüftungs-, Kaltluftabfluss- und Oberflächenabflussmodelle, ebenso wie zur Aktualisierung des Klimaatlas der Region Stuttgart zur Verfügung gestellt.

b) auf Basis eines vorhandenen und durch Simulationen der Querschnittsaktivität „Regionale Klimamodellierung“ ergänzten Ensembles regionaler Klimasimulationen Analysen des Klimas im Kontrollzeitraum 1971-2000 und der Projektionszeiträume 2012-2050 und 2071-2100 für die Region Stuttgart zu erstellen. Aufgrund des Umfangs und der hohen räumlichen und zeitlichen Auflösung der Daten können relevante Klimastatistiken (u.a. der WMO Essential Climate Variables) wie Mittelwerte und Extreme sowie Aussagen zu Schwellenwertüberschreitungen und zur Intensität, Auftretenshäufigkeit und Dauer von temperatur- und niederschlagsbezogenen Extremen wie Starkregen, Trockenheit, thermischer Belastung (UTCI) sowie ihrer künftigen Änderungen erstellt werden. Die Daten werden weiterhin verwendet, um den Mehrwert der erhöhten Auflösung und des Ensembles zu untersuchen, ebenso zur Validierung und für Prozeßstudien und Biaskorrekturen.