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GlobE - Wetlands in East Africa

GlobE - Wetlands in East Africa
Ansprechpartner:

Prof. Dr. A. Fink

Links:
Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Starttermin:

2013

Endtermin:

2018

Projektbeschreibung

 Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt ein afrikanisch-deutsches Konsortium im anwendungsorientierten und interdisziplinären Projekt „Feuchtgebiete in Ostafrika – Versöhnung von zukünftiger Nahrungsmittelproduktion mit Umweltschutz“. Im Vordergrund steht die Frage, ob die steigende Nachfrage nach Grundnahrungsmitteln in den ostafrikanischen Ländern Kenia, Tansania, Uganda und Ruanda durch eine umweltverträgliche landwirtschaftliche Nutzung von Feuchtgebieten (z.B. Flussauen, Schwemmfächer, abflusslose Inlandtäler) erreicht werden kann. Das Konsortium wird vom Institut für Nutzpflanzenwissenschaft und Ressourcenschutz der Universität Bonn angeführt. In enger Zusammenarbeit mit der AG von Priv. Doz. J. G. Pinto (Universität zu Köln, dort ist das Projekt administrativ verblieben) wird in der AG „Atmosphärische Dynamik“ anhand von Messdaten das Ausmaß und die Ursachen der natürlichen Variabilität der Niederschläge der „kurzen“ (Nov.-Dez.) und „langen“ Regenzeit (März-Mai) in Ostafrika untersucht. Zur Ursachenforschung gehört sowohl der Einfluss großskaliger äquatorialer Wellenphänomene (z.B. „Madden-Julian Oszillation“ und äquatoriale Kelvinwellen) als auch die Rolle des Dipols der Wassertemperaturen im Indischen Ozean (engl. „Indian Ocean Dipole“, IOD). Mit Hilfe von Klimasimulationen mehrerer Regionalmodelle im Rahmen der CORDEX Afrika Initiative (http://start.org/cordex-africa/) und einer statistisch dynamischen Regionalisierung werden hoch aufgelöste Antriebsdaten für die hydrologisch-landwirtschaftliche Folgemodellierung für das Klima des 20. und 21. Jahrhunderts zur Verfügung gestellt.

Sichtbares Zeichen des Klimawandels in Ostafrika sind die schwindenden Gletscher am höchsten Gipfel Afrikas, dem Kilimandscharo. Ursächlich sind nicht nur der Temperaturanstieg, sondern auch Schwankungen und Trends im Niederschlag und der relativen Feuchte. Quelle: A. Fink, 21. März 2012.