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Der "Atlantic Inflow": Atmosphäre-Land-See Wechselwirkung am südwestlichen Rand des Sahara-Hitzetiefs.

Der "Atlantic Inflow": Atmosphäre-Land-See Wechselwirkung am südwestlichen Rand des Sahara-Hitzetiefs.
Forschungsthema:Der "Atlantic Inflow": Atmosphäre-Land-See Wechselwirkung am südwestlichen Rand des Sahara-Hitzetiefs.
Typ:Diplomarbeit
Datum:2008
Betreuer:

Jones, S.C., Parker, D.J.

Bearbeiter:

Grams, Christian

Links:Volltext (PDF)
Ergebnisse - Überblick

Das Sahara-Hitzetief ist ein flaches thermisches Tiefdruckgebiet über der Insolationsfläche Nordafrikas. Durch seinen charakteristischen Tages- und Jahresgang hat es einen bedeutenden Einfluss auf das atmosphärische Geschehen in Nord- und Westafrika - insbesondere den Westafrikanischen Monsun. In dieser Diplomarbeit wird das COSMO Modell des DWDs für die Untersuchung von Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Landoberfläche und Ozean am südwestlichen Rand des Sahara-Hitzetiefs verwendet. Im Juni 2007 fand die Flugzeugmesskampagne GERBILS in Westafrika statt. Dafür wurde COSMO operationell als Vorhersagemodell betrieben. In einem ersten Schritt werden diese Vorhersagen mit Hilfe von Flugzeug- und Dropsondendaten validiert. Dabei fällt ein komplexes Seewindsystem an der mauretanischen Küste auf; der "Atlantic Inflow". Dieses stellt sich jeden Tag während GERBILS ein und bildet tagsüber eine stationäre Küstenfront. In den frühen Abendstunden beginnt diese Front landeinwärts vorzudringen und erreicht teils das 400 km von der Küstenlinie entfernte Tagantgebirge. Der Atlantic Inflow wird im zweiten Teil der Arbeit detailiert betrachtet. Abschließend wird der Wärme- und Wasserhaushalt in der Hitzetief-, Monsun- und "Atlantic Inflow"-region mit Hilfe einer leicht modifizierten COSMO Version analysiert.

 

Weitere Informationen sind hier zu finden.